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Das Computerspielemuseum Berlin wurde im Jahr 1997 gegründet. In den Jahren 1997–2000 besaß es eine dauerhafte Ausstellung in Berlin. Danach trat es nur noch online auf. Seit dem 21. Januar 2011 ist das Museum mit einer neuen permanenten Ausstellung im ehemaligen Café Warschau in der Karl-Marx-Allee präsent.

AllgemeinesEdit

Das Computerspielemuseum eröffnete 1997 in Berlin die weltweit erste ständige Ausstellung zur digitalen interaktiven Unterhaltungskultur. Seitdem war es für über 30 nationale und internationale Ausstellungen verantwortlich, darunter das von der Kulturstiftung des Bundes geförderte Projekt »pong.mythos«, eine Wanderausstellung mit künstlerischen Werken zum Spiel Pong. In den letzten fünf Jahren haben über 470.000 Besucher diese temporären Ausstellungen gesehen. Das Museum verfügt (Stand 2010) über ca. 16.000 originale Spieletitel, ca. 10.000 Fachmagazine, viele historische Heimcomputer und Konsolensysteme, die in Europa verkauft wurden, und eine umfangreiche Sammlung von weiteren Dokumenten, wie z. B. Videos, Poster und Handbücher. Es besitzt somit eine der größten Sammlungen von Entertainmentsoft- und -hardware in Europa.

Das Museum hat Mittwoch bis Montag von 10 bis 20 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 8, ermäßigt 5 Euro.

Die Sammlung des Computerspielemuseums ist Eigentum des Fördervereins für Jugend und Sozialarbeit e.V., das neue Museum selbst wird von der Gameshouse gGmbH betrieben. Der Aufbau der neuen Dauerausstellung wurde von der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin und aus dem Kulturinvestitionsprogramm der Berliner Kulturverwaltung, d.h. aus EFRE-Mitteln finanziert.

Das Computerspielemuseum ist Mitglied im International Council of Museums (ICOM), im Deutschen Museumsbund sowie im Nestor-Projekt, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert wird.

Sonderausstellungen (Auswahl)Edit

Neben der dauerhaften Ausstellung, welche die Entwicklung des Computers und Computerspiele veranschaulicht, werden Sonderausstellungen gezeigt, die Aspekte des Computers, Videospiele und/oder Kunst zum zentralen Gegenstand haben.

  • Motorcycle - Spielt Sammlerstücke wie „Excitebike“ für das NES, „Action-Biker“ für den C64, „Full Throttle“ für den PC oder „Motocross Manics“ für den Gameboy sowie mehr als 15 weitere Titel, bis 02.09.2013
  • Modell-Welten - Gemälde von Matthias Zimmermann, 2013
  • Cosplay - Fotos von Jörg Pitschmann, 2012
  • Thibault Brunet: Vice City, 2012
  • Tennis for Two - Das Spiel mit der Physik, 2012
  • Street Fighter II - eine künstlerische Annäherung von Stefan Schwarzer, 2011

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