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Eine Fotografie. Über die transdisziplinären Möglichkeiten der Bildforschung

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Die 8. Tagung der Kommission für Fotografie der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde in Kooperation mit den Staatlichen Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz fand vom 27.-29. Oktober 2016 statt und hatte das Thema Eine Fotografie. Über die transdisziplinären Möglichkeiten der Bildforschung.

27. Oktober 2016 Edit

„Hereinspaziert!“Edit

Angelika Friederici, Berlin

Bild: Panopticum, Kaiserpassage in Berlin (Friedrichstr, Ecke Behrenstr.), davor Schauspielerinnen in Kostümen

Kaisergalerie

Revue "Der Teufel lacht dazu" (Musik: Victor Hollaender) im Metropoltheater

Was ist das eigentlich – ein Panoptikum?Edit

Karl-Robert Schütze, Berlin

Bild: Panopticum im 1. Weltkrieg (dt.-russ. Front, Dembowa Buda)

Am Rand der Bedeutung. Wie ein Foto seinen Sinn verlor – Eine BildanalyseEdit

Michalis Valaouris, Berlin

neuer Titel: Fotografie und Vergessen: Eine Bildanalyse

Bild: Unbekannter Junge (Fotoatelier H. Schmuckler)

Nonnen, Maibaum, Hakenkreuz und die Erwartungen des BetrachtersEdit

Christiane Hoth, Eichstätt

Bild: aus Privatsammlung, Fronleichnamsfeier in Eichstätt, ca. 1933

prominent in Bildmitte: Maibaum mit rundem Schild, darauf Hakenkreuz

Semiotik der Soldatenuniform. Zum Informationsgehalt unbeschrifteter deutscher Soldaten-Porträts (1933/35-1945)Edit

Ingo Niebel, Köln

ab 1935 neue Wehrmachtsuniform

„Flintenweiber” in den Alben?Edit

Olli Kleemola, Piispanristi/Finnland

Bild: tote Frau in Hosen, dazu mehrere Leichen von Soldaten der Roten Armee

Bild einer Verkaufsfotoserie

finnische Soldaten fotografierten oft tote sowjetische Soldatinnen mit entblößtem Brust- oder Schambereich

28. Oktober 2016 Edit

Fotografien als Quelle der Erforschung räumlich-materieller Arrangements in religiösen KontextenEdit

Martin Rademacher, Bochum

Methodenfrage: (Wie) kann man Atmosphären erforschen?

Methodischer Ansatz: Sequenzanalyse (objektive Hermeneutik)

Übersetzungsverluste zwischen Wirklichkeit, Bild und Text

Foto-Safari. Visuelle Artefakte einer Urlaubsreise mit Erklärungskraft?Edit

Silke Müller, Münster

soziologisches Umfeld: Touristen, Fotografieren als kulturspezifische Handlung mit Fotografien als Ergebnis

Der Mann mit dem Turban – Fotografie als kulturelles HybridEdit

Agnes Matthias, Dresden

Fotografie nahezu komplett übermalt (Ende 19. Jh.)


Die Materialität des punctum. Zum Potential ko-laborativer Objekt- und Sammlungsanalysen in Foto-ArchivenEdit

Franka Schneider, Berlin; Julia Bärnighausen, Stefanie Klamm, Petra Wodtke

Archäologie, Ethnologie und Kunstgeschichte

Foto als Sammlungsobjekt

Negativ als Original und Abzug als "weniger wertvolle" Kopie auf einem Erfassungsbogen mit weiterführenden Informationen

Intrinsischer Irrtum und semantische Spurensuche. Dokumentation von Fotografien in MuseenEdit

Thomas Tunsch, Berlin

Intrinsischer Irrtum und semantische Spurensuche

Wiens „arisierte“ Mode 1938-1940: Eine Spurensuche. Über die produktive Verschränkung von zeitgeschichtlichen Archivalien und medialen BildquellenEdit

Andrea Hurton, Wien

Bild: Werbegrafik für jüd. Kaufhaus "Zwieback"; Grafikatelier war wichtiger Stützpunkt der SA in Wien vor dem "Anschluß"

Die junge Frau im Baum (1925)Edit

Ulrike Mietzner, Dortmund

Vortrag nicht gehalten

Suchbewegungen ! – Vom Foto des Objektes zum ObjektfotoEdit

Johannes Großewinkelmann, Goslar

Weltkulturerbe Bergwerk Rammelsberg

1. Industriedenkmal als Weltkulturerbe

anhand einer Fotografie wird ein Museumsobjekt mit vorher unbekannter Funktion (niemand kann mehr Auskunft geben, was für ein Gerät das Objekt ist und wozu es diente) identifiziert

Faszination an mikroskopischen StrukturenEdit

Stefanie Dufhues, München

Vortrag nicht gehalten

Auf der Suche nach dem ersten Bild. Über die Wiederentdeckung der AutochromeEdit

Daniel Samanns, Berlin

Autochromverfahren

Reproduktion einer fotografischen Technik: erste Farbdiatechnik (Autochrome)

Technologie "Autochrome" als kulturelles Erbe

Glasplatte mit Farbfilter (gefärbte Kartoffelstärkekörner in Rot, Blau und Grün, zw. 1-16 Mikron, mit Ruß zwischen den Körnern zur Verhinderung von Fehlbelichtungen) und panchromatischer Fotoemulsion (s/w), nach Belichtung findet Umkehrentwicklung zu Positiv statt

August Stieglitz: Autochrome von 1907

Farbfilterschicht wird gepreßt, um Lichtdurchlässigkeit zu erhöhen (3 Tonnen/cm2)

29. Oktober 2016 Edit

Am Nullpunkt der Referenz. Widerständige Photographien und die Photokritik eines Geographen im 19. JahrhundertsEdit

Hannes Wietschel, Jena

Bild: Blick auf die Ebene von Beirut (Alphons Stübel)

Moritz Alphons Stübel

Verhältnis zwischen Bild/Bildinhalt und Kontext

„Ferrotypie – Herrengruppe beim Kartenspiel – ca. 1890er“ – Eine Analyse zur Bedeutungsverschiebung der FotokulturEdit

Franziska Kunze, Berlin

Ferrotypie

Ein Mädchen am Bachlauf. Visuelle Spurenlese einer Wissens- und SammelkulturEdit

Karin Bürkert, Tübingen

Osterwasser (Brauchtum)

Aufnahme aus den 30er Jahren, wohl Zusammenhang mit NS-Bestrebungen zu Volksbräuchen (Rückführung auf germanische Traditionen)

Vom geteilten Deutschland zu den Außerirdischen. Transatlantische Suchbewegungen zu einem Dia aus dem Jahre 1959Edit

Norbert Haase, Dresden

Bild: Dia von 1959 (angeblich "GDR") mit Menschen auf Aussichtsplattform (?) oberhalb eines Flußlaufs

identifiziert als Rheintal bei Koblenz (Festung Ehrenbreitstein)

Kodachrome – A documentary – official trailer (Youtube)

http://slideboxmedia.com

Weblinks Edit

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